Gedichte von Allen

salzges wasser

tränen rinnen die wangen hinunter
machen die müden lippen nicht munter
benetzen die haut, spröde und trocken
vermag mich nun nichts mehr zu verlocken

verfärben der schmerzen tiefe furchen
tränken dort die sehnsucht durch und durchen
bedecken der hoffnung irrsinn'gen scham
verbreiten unsicherheiten infam

unaufhaltsam sich ihren pfad bahnen
lassen gar schlimmes nur erahnen
omen unselger zeiten, leuchten hell
sind sie doch ursprünglich aus guter quell